Für eine Karriere danach

Wenn Tänzer ihre aktive Karriere beenden, so nehmen sie ihre über Jahre trainierten Fähigkeiten mit in eine Gesellschaft, die immer mehr Wert legt auf Kreativität, Spontaneität, Disziplin und Ausdauer. Tänzer, die sich einbringen im Formulieren dessen, was uns bewegt. Die gelernt haben, sich auszudrücken. Und die Kommunikation als wesentlichen Teil unseres Menschseins in ihrer Kunst praktiziert haben. Dieses Potential darf nicht ungenutzt bleiben. Fördern wir sie mit all unseren Kräften. Und engagieren wir uns für unsere Tänzer, um uns auch für unsere Gesellschaft zu engagieren.
John Neumeier, Kuratoriumsvorsitzender

Unsere Angebote

Wir helfen

Information am Telefon

Wir sind da für Ihre Fragen zur beruflichen Neuorientierung, geben Hinweise und Unterstützung für erste Schritte und bieten Informationen über Fördermöglichkeiten. Die Beratung ist kostenfrei und bleibt vertraulich.

Persönliche Begleitung

Wir bieten persönliche Gespräche zur Entwicklung einer beruflichen Zukunftsperspektive an. Dipl.-Psych. Heike Scharpff steht für Einzelcoaching zur Verfügung. In den Gesprächen begleitet sie den individuellen Transition-Prozess des jeweiligen Tänzers. Dazu gehört die Klärung der aktuellen emotionalen Situation sowie der persönlichen Interessen, Kompetenzen und Ziele. Es kann eine Stärken-Schwächen-Analyse vorgenommen werden. Gemeinsam wird ein konkreter Zeit- und Finanzplan für die berufliche Umorientierung erarbeitet. Die Beratung ist kostenfrei und bleibt vertraulich. Bitte melden Sie sich per E-mail zu einer Beratung oder einem Skype-Meeting an.

Stipendium

Die Stiftung TANZ vergibt Stipendien

an Tanzschaffende im Übergang in einen neuen Beruf nach der aktiven Tanzkarriere. Jedes Jahr zum 30.3., 30.6. und 30.10. kann ein Antrag auf eine einmalige Förderung für z.B: Kurs- oder Studiengebühren, Fahrtkosten oder Kinderbetreuung während einer Ausbildung gestellt werden. Wer einen Antrag stellen will, sollte sich zuvor von der Geschäftsstelle der Stiftung zu seiner individuellen Transition beraten lassen- telefonisch, persönlich oder per E-mail. Einen Antrag stellen können alle professionellen Tänzer/-innen, die eine mind. 7 jährige Berufstätigkeit als festangestellter/-e oder freischaffender/e Tänzer/-innen nachweisen können. Davon müssen mind. 5 Jahre Berufstätigkeit in Deutschland nachgewiesen werden. Nicht EU- oder Schengen- Bürger benötigen eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung. Bewerbungsvoraussetzung für eine individuelle Transition-Förderung ist eine persönliche Transition-Beratung durch die Stiftung TANZ oder die Teilnahme an einem Transition-Workshop. Statuten zur Vergabe von Unterstützung und Stipendien Antragsformular für Stipendien Stiftung TANZ Einkommensnachweis Antrag Stiftung TANZ Weitere Stipendienmöglichkeiten

Gruppen & Workshops

Transition-Jahresgruppen

für Tänzerinnen, die sich aktuell im Neuorientierungsprozess befinden und sich für diese Zeit eine begleitende Gruppe wünschen. In dieser Gruppe wird es um alle Fragen gehen, die in der Transition-Zeit auftauchen, die Begleitung durch die Gruppe wirkt unterstützend und ermutigend. Transition-Jahresgruppen laufen aktuell in Hamburg, Düsseldorf, München und Berlin und werden perspektivisch auch im Jahr 2018 wieder angeboten. Bei Interesse bitte melden und vormerken lassen.

Transition-Workshop

Basis-Workshop "Visionsentwicklung" für Tänzer*innen, die noch keine Idee für ihre berufliche Zukunft haben oder ihre Idee in der Gruppe überprüfen und sicherer damit werden wollen. Termin: 3.12.2017 im Mousonturm Frankfurt   mehr zum Workshop hier

Aktuelle Beiträge

Herzlichen Glückwunsch, Peter Appel!

PETER APPEL zum 85sten Geburtstag     Herzlichen Glückwunsch, Peter Appel!   Zum ersten Mal begegnete ich Peter Appel auf […]

Newsletter August

Stiftung TANZ – Transition Zentrum Deutschland Newsletter August 2018

Newsletter Mai

Stiftung TANZ – Transition Zentrum Deutschland Newsletter Mai 2018

Newsletter April

Stiftung TANZ – Transition Zentrum Deutschland Newsletter April 2018

Newsletter März

Stiftung TANZ – Transition Zentrum Deutschland Newsletter März 2018

Newsletter Februar

Stiftung TANZ – Transition Zentrum Deutschland Newsletter Februar 2018

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NÜTZLICHE INFOS RUND UM TRANSITION

Selbständigkeit

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Weiterbildung

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Studium

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Berufsunfähigkeit

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Versicherungen

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Arbeitslosigkeit

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Ein- und Auswanderung

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Stifterin

Sabrina Sadowska

Sabrina Sadowska

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Stiftungsvorstand

Inka Atassi

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Unser Vorstand und Kuratorium

Geschäftsstelle

Dr. Carolin Eckert

Dr. Carolin Eckert

Dipl. Psych., Coach, Beratung, Stipendien

Geschäftsstelle

BEST PRACTICE

„Ich wusste nicht, dass ich das Tanzen so liebe und dass ich es auch so gern unterrichte“. Gerade die jungen Erwachsenen. Ihr wiederum hilft der Nebenjob, das unangenehme Gefühl des „Anfängertums“, des Niemandseins, der Verlorenheit im Studium zu relativieren, indem sie sich als Expertin für etwas erweist.

Wir haben viel erlebt

Wir haben viel erlebt

Fione Rettenberger

“Was ich geliebt habe, war nicht nur der Arbeitsprozess, sondern vor allem das gemeinsame Tanzen, wenn Tanz und Musik verschmelzen, dieser besondere Moment, wenn alles Eins wird.“ Wo bleibt diese Liebe in dem neuen Beruf? „Ein Osteopath ist nicht alleine, er hat immer ein Gegenüber; das Gewebe des Patienten, mit dem man arbeitet und in gewisser Hinsicht auch tanzt.“

Versuchung

Versuchung

Hans-Georg Lenhart

„Ich war immer auf der Suche“, fasst sie die Wechsel zusammen, „nach jemandem oder etwas“. Ein Gefühl, dass es „etwas anderes“ sein sollte oder etwas, das sie sich selber gern auf der Bühne anschauen würde. Diese vielen Schritte auf ihrem Karriereweg möchte sie letztlich auch nicht missen: „Das hält einen am Leben, sich selber neuen Situationen auszusetzen“.

Immer auf der Suche

Immer auf der Suche

Luisa Sancho Escanero

„Jede Marke, jeder Kunde hat einen anderen Charakter, es ist ganz unterschiedlich, was er jeweils braucht, welches Aussehen, und was für einen mood er ausdrücken will“, erklärt Fatura. „Wie beim Tanzen: In eine Rolle zu steigen, das hilft bei der Interpretation. Und bei der Kreativität.“

Ich will in Berlin bleiben

Ich will in Berlin bleiben

Michal Fatura
Individuelle Lösungen

Unterwegs auf Transition

Im Unterschied zu anderen Berufsgruppen müssen sich Tänzer nach einer relativ kurzen aktiven Bühnenlaufbahn beruflich neu orientieren (Transition). Oft in einem Alter, in dem in anderen Berufen erst richtig durchgestartet wird. So bestimmen während und zum Ende der Karriere oft Zweifel, Unsicherheit, große Leere und viele Fragen das Tänzerleben. Was kommt danach?

Facebook-News

PETER APPEL
zum 85sten Geburtstag

Herzlichen Glückwunsch, Peter Appel!

Zum ersten Mal begegnete ich Peter Appel auf der Internationalen Sommerakademie in Köln, welche seit 1957 ein Mekka der Tanzkunst in der jungen BRD war. Während zwei Wochen trafen sich hier mitten im kalten Krieg Ost und West, Tänzer und Tänzerinnen, Pädagogen, Direktoren und Choreographen sowie Tanzkritiker aus aller Welt und tauschten sich aus. Hier traf der klassisch akademische Tanz auf die Neoklassik, das Erbe des neuen Deutschen Tanzes auf die amerikanischen Strömungen des Modern Dance. Und mitten drin
Peter Appel, der herausragende Pädagoge, der Ost und wie West, wie kein anderer seiner Generation zu verbinden wusste. Geboren in Surabaya auf Java (Indonesien) kam er nach dem zweiten Weltkrieg nach Holland, wo er seinen ersten Tanzunterricht erhielt. Junge Talente waren gesucht und er kam nach Paris, wo er Unterricht sowie Repertoire bei Victor Gsovsky, Olga Preobrajenskaja, Mathilde Kschessinskaja und Lubov Egorova erhielt. Sonia Gaskell engagierte den jungen Tänzer beim Nederlandsballet von 1954-61. Als Solist beim neu gegründeten Het National Ballett tanzte er Hauptrollen aus den klassischen und aufkommenden modernen Repertoire. Legendär sind u.a. sein Albrecht in „Giselle“ und Blauer Vogel in „Dornröschen“. 1962 kam Peter Appel als Solist nach Basel zu Wazlaw Orlikowsky, der früh sein Pädagogisches Talent förderte. Als Solist und Ballettmeister holte ihn 1964 Peter van Dyk an die Hamburger Staatsoper. Von 1966 – 1971 prägte er als Solist, Ballettmeister und auch Ballettdirektor sowie als Leiter des Instituts für Bühnentanz (1966 – 76) die Tanzentwicklung in Köln. Er brachte die ersten damals modernen Choreografen nach Köln und war Gründungsmitglied des Kölner Tanzforums. John Neumeier holte ihn 1976 nach Hamburg und von 1979 an begleitete er fünfundzwanzig Jahre lang Heinz Spoerli als Ballettmeister beim Basler Ballett, beim Ballett an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg und beim Zürcher Ballett. Generationen von Tänzern kamen weltweit zum ihm in den Unterricht so auch auf die Sommerakademie in Köln. Er wusste wie kein anderer die russisch akademische Schule aus St. Petersburg mit Stil Balanchines‘ zu verbinden. Peter Appel prägte Generationen von Tänzern, Pädagogen und Choreographen. Er sah immer den Menschen im Mittelpunkt, formte und förderte ihn zum Künstler mit wachem Geist, nach vorne blickend und war seiner Zeit einen großen Schritt voraus. Wie kein anderer seiner Zeit wusste er zu faszinieren, einem mitzunehmen und den Horizont zu erweitern.

Ihm gebührt der Dank für ein Lebenswerk, das maßgeblich die Entwicklung des Tanzes in Deutschland und der Schweiz gefördert und ermöglicht hat! HAPPY BIRTHDAY Peter!

Sabrina Sadowska 08.09.2018 ...

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2 weeks ago

Stiftung TANZ - Transition Zentrum Deutschland

Das macht Mut und lässt hoffen: So viel Solidarität, Miteinander, Respekt und Zivilcourage - Chemnitz ist so viel mehr als das, was wir letztes Wochenende sehen mussten. Wir sind so viele mehr! ...

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