Newsletter Mai

IOTPD-Jahressitzung 2017 / Berlin

Auf Einladung der Stiftung TANZ findet vom 26. bis 28.5.2017 das Jahrestreffen der IOTPD (International Organization for the Transition of Professional Dancers) in Berlin statt.
Wir freuen uns auf einen regen fachlichen Austausch mit unseren internationalen Kolleg*innen und eine schöne gemeinsame Zeit!
Infos zur IOTPD unter: www.iotpd.org/

Transition-Beratungstag / Hamburg

Heike Scharpff (Dipl.-Psych.) bietet am 16.5.2017 von 11:00 bis 17:00 Uhr einen Transition-Beratungstag in Hamburg an.

Individuelle Einzelberatungen sind in o.g. Zeitraum jederzeit kostenfrei und vertraulich möglich.

Veranstaltungsort: Kampnagel Hamburg / Jarrestraße 20 / 22303 Hamburg
Anmeldung bei: heike.scharpff@stiftung-tanz.com

Der Beratungstag wird organisatorisch unterstützt von K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg. Vielen Dank!

Transition-Vortrag individuelle Beratung / Chemnitz

Am 8.6.2017 ebenfalls mit Heike Scharpff (Dipl.-Psych.) von 13:00 bis 18:00 Uhr ein Vortrag zum Themenfeld Transition und danach die Möglichkeit individueller Beratung.

Der Vortrag führt in die verschiedenen Aspekte des Themas Transition ein, u.a. zu:
– Finanzierung,
– Weiterbildungsangebote,
– persönliche Neuausrichtung,
– Selbstcoaching

Weitergehende, individuelle Beratungen sind im Anschluss bis ca. 18:00 Uhr jederzeit kostenfrei und vertraulich möglich.

Veranstaltungsort: Städtische Theater Chemnitz gGmbH, Opernhaus, Theaterplatz, 09111 Chemnitz

Teilnahmegebühr: keine

Anmeldung bei: heike.scharpff@stiftung-tanz.com

Organisatorisch unterstützt wird die Veranstaltung von den Städtischen Theater Chemnitz gGmbH. Dankeschön!

2 Forschungsstipendien / Köln

… am Forschungskolleg des Zentrums für Zeitgenössische Musik (ZZT) / HfMT Köln „für nationale (Stip I) und internationale (Stip II), promovierte oder promovierende Wissenschaftler[*innen], die sich mit genderspezifischen Fragestellungen oder methodischen Ansätzen in ihrer Forschung beschäftigen.“ (1)
Gefördert wird mit jeweils 1.500,00 € für die Dauer zwischen vier und sechs Wochen (zw. Okt Jan. oder April Juni, Beginn definitiv 2017). Bedingung ist, dass der/die Stipendiat*in sich während dieser Zeit in Köln wohnt.
Bewerbungsfrist: 30.5.2017
Bewerbungsunterlagen:
– Forschungs-Exposé (3-10 Seiten)
– Lebenslauf mit Publikationsliste
– Infos zur institutionellen Anbindung
– ausgefülltes Bewerbungsformular (zu bekommen unter: gleichstellung@hfmt-koeln.de)
Weitere Details unter:
www.hfmt-koeln.de/fil…

Adaptierte bzw. zitierte Info-Quelle, abgerufen am 26.4.17 um 11:30: ebenda

Psychologische Aspekte der Transition II: Selbstwirksamkeit

Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Selbstwirksamkeit: Viele Begriffe, die ähnlich klingen und Ähnliches meinen. „Unter Selbstwirksamkeit (self-efficacy beliefs) versteht die Psychologie die Überzeugung einer Person, auch schwierige Situationen und Herausforderungen aus eigener Kraft erfolgreich bewältigen zu können. Geprägt wurde der Begriff 1977 von dem amerikanischen Psychologen Albert Bandura.“ (zit: www.psychomeda.de/lex…

Wer eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung hat, geht schwierige Situationen beherzt an. Er oder sie glaubt, dass er/sie Einfluss auf die Dinge und die Welt nehmen kann, statt äußere Umstände, andere Personen, Zufall, Glück und andere unkontrollierbare Faktoren als ursächlich anzusehen. Es ist offensichtlich, dass die Qualität der Selbstwirksamkeit in der Transition-Zeit sehr hilfreich ist. Was macht aber derjenige, der davon weniger in die Wiege gelegt bekam? Der Begründer des Konzeptes Albert Bandura hat gute Nachrichten für all jene: Man kann die eigene Selbstwirksamkeitserwartung durch bewusstes Training steigern, so dass man sich in Zukunft mehr zutraut.

Dies kann auf vier Wegen geschehen:

1. Durch Erfolgserlebnisse: Diese führen auf natürlichem Weg zu einer Stärkung der Selbstwirksamkeit. Insofern ist es zu empfehlen, sich selbst Erfolgserlebnisse zu gönnen und diese dann auch gebührend zu feiern. Neben künstlerischen Erfolgen sollte es in der Transition-Zeit auch darum gehen, ungewohnte oder Angst machende Situationen anzugehen. Auch selbst getroffene Entscheidungen können zu höherer Selbstwirksamkeit führen. (Deshalb ziehen einige Tänzer*innen es intuitiv vor, die Entscheidung, ihre Tanzkarriere zu beenden, selbst zu treffen. Wichtig ist allerdings dies vorher gründlich und strategisch zu überdenken. Nur dann kann diese Entscheidung zur eigenen Stärkung führen.)

2. Beobachten von Modellpersonen, die einem möglichst ähnlich sein sollten – Nach Bandura stärkt es die eigene Selbstwirksamkeit, wenn der Erfolg von Menschen beobachtet wird, die einem ähnlich sind. Dies erklärt die mutmachende Wirkung von positiven Transition-Geschichten (diese finden sich z.B. regelmässig auf unserer Facebook-Seite)

3. Einfluss sozialer Bezugspersonen – Die Ermutigung von anderen im Sinne „Ich weiß, dass du das kannst.“ erhöht die Selbstwirksamkeit. Soziale Gruppen können nach Bandura aber auch einen negativen Einfluss auf die eigene Selbstwirksamkeit haben. Hier gilt es sich zu schützen gegen negative Meinungen (z.B: indem man die für sich entwickelte Transition-Idee nur vertrauenswürdigen Menschen erzählt). Suchen Sie bewusst Kontakt zu unterstützenden Personen.

4. Interpretation von Emotionen und Empfindungen – Emotionen und Empfindungen werden unter Druck häufig als Zeichen von Scheitern wahrgenommen werden. Diese können uminterpretiert werden, z.B. als Zeichen freudiger Erregung.

Durch bewusstes Üben und veränderten Fokus auf diese vier Punkte kann man die eigene Selbstwirksamkeitserwartung erhöhen und die herausfordernden Schritte der Transition nacheinander angehen und bewältigen.

Quellen:
www.psychomeda.de/lex…

www.swr.de/swr…
(SWR2 Wissen: Selbstwirksamkeit, von Ingrid Strobl. Internetfassung von Ralf Kölbel und Maren Walter. Stand: 4.11.2015, 15.31 Uhr)

aplitsch.com/sel…

(Artikel: Heike Scharpff)

Kleine Berufskunde: Lehrer*in an staatlichen Schulen

Lehrer*innen sind mittelweile Mangelware. Das gilt für alle Schulformen, also

• Grundschulen,
• Oberschulen, Gymnasien, berufsbildende Schulen und
• Förderschulen

und für die meisten Fächer. Gesucht wird nicht mehr nur für die MINT-Fächer (wie noch vor wenigen Jahren ausschließlich), sondern Mangel besteht nun auch in Musik, Kunsterziehung und Sport, aber auch in Deutsch sowie Fremdsprachen (einschl. Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache) und an den berufsbildenden Schulen für Soziales z.B. im Bereich Pflege.

Die Schulbildung unterliegt der Verantwortung der einzelnen Bundesländer. Deshalb variieren die Rahmenbedingungen, z.B. bei den Gehältern/Besoldungen, der jeweiligen Wochenstundenzahl an Unterricht, der Option einer Verbeamtung oder auch der Möglichkeit von Teilzeitbeschäftigung.

Bei der Ausbildung lässt sich aber grundsätzlich sagen, dass die staatliche Lehrer*innenausbildung zweigliedrig ist. Sie besteht zuerst aus einer langjährigen akademischen Ausbildung an einer päd. Hochschule oder Universität mit dem Resultat des I. Staatsexamens. Danach folgt mehr oder weniger fließend die praktische zweijährige Ausbildungsphase, das Referendariat. Dieses wird mit dem II. Staatsexamen beendet. Dadurch erlangt man die Lehrbefähigung für die Primarstufe oder Sekundarstufe I bzw. II oder eben auch für die Berufsschule bzw. Förderschule. NUR Lehrkräfte mit einem II. Staatsexamen gelten als Studienräte und werden dann dementsprechend bezahlt (in der Regel TVÖD 13/A 12) automatisch oder auf Antrag verbeamtet. Das ist z.B. für die spätere Pensionsregelung nicht unerheblich.

Fast alle Bundesländer werben aufgrund des großen Lehrer*innenmangels seit einiger Zeit auch um sog. Seiteneinsteiger*innen. Das heißt, Absolvent*innen mit einem MA in Education bzw. Erziehungswissenschaft oder einem MA in einem Fach, das zum Fächerkanon an staatlichen Schulen zählt (z.B. Mathematik, Geographie, Germanistik, Sportwissenschaft usw.), können sich für den Schuldienst bewerben. Bei Einstellung auf Probe wird das Referendariat dann nebenberuflich parallel zu einer Teilzeitlehrer*innenstelle innerhalb von einem oder zwei Jahren (je nach Bundesland) absolviert. Bis zur vollwertigen Lehrbefähigung, d.h. dem erfolgreichen II. Staatsexamen (!, denn es gibt auch „nur“ Zertifikatskurse), sind die Bezüge deshalb gemindert (in der Regel TVÖD 11).

Für Absolvent*innen mit BA-Abschluss ist eine Beschäftigung als Lehrer*in im staatlichen Schuldienst nach unserer Kenntnis bis auf weiteres ausgeschlossen.

Auch EU-Bürger*innen mit den o.g. Qualifikationen UND ausreichenden Deutschkenntnissen (ab C1-Niveau) können sich für den Schuldienst bewerben!

Detaillierte Infos für z.B. Sachsen, Berlin, MeckPom, Bayern, Hessen unter:
www.lehrerbildung.sachsen.de/214…
www.berlin.de/sen…
www.lehrer-in-mv.de/
www.km.bayern.de/leh…
verwaltung.hessen.de/irj…
Ansonsten in der Suchmaschine „Lehrer in …“ eingeben und auf eine der offiziellen Seiten (Bildungsministerium, Kultusministerium) gehen.

Durch EINKAUFEN GUTES TUN für Tänzer*innen in Transition!

Immer wenn ihr bei amazon über ‚smile.amazon.de‚ einkauft, werden 0,5 % des Preises (vom 16. bis 29. Mai 2017 sogar: 1,5%!!!) eurer qualifizierten smile.amazon.de-Käufe an die Stiftung TANZ weitergegeben.

Hier geht’s lang DANKESCHÖN:*
smile.amazon.de/

WICHTIG:

Natürlich kann man auch eine andere Organisation auswählen, aber wir hoffen, ihr unterstützt mit euren Einkäufen Tänzer*innen in Transition

Die Stiftung TANZ kann weder die Einkäufer*innen noch Einkaufsbeträge im Detail nachvollziehen. Selbstverständlich werden alle Einkäufe uns gegenüber anonymisiert.

Adaptierte Info-Quelle, abgerufen am 3.5.2017 um 11:00 Uhr: ebenda

* Stiftung TANZ bewirbt mit diesem Posting nicht die o.g. Online-Plattform, sondern bittet um Spenden durch Einkäufe.

(tho)