Newsletter Januar

Das Jahr 2016 im chronologischen Rückblick der Stiftung TANZ

März 2016
Sabrina Sadowska, Stifterin und Vorstandsvorsitzende der Stiftung TANZ, wurde von Bundespräsident Joachim Gauck mit der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Die 7. Tanztheatertage in Hameln wurden mit einer BENEFIZGALA für die Stiftung TANZ eröffnet. Ballettdirektor Ricardo Fernando und Carla Silva hatten internationale Solisten diverser Compagnien eingeladen und zusammen mit dem Ballett Hagen präsentierten sie ein abwechslungsreiches Programm mit vielen gefeierten Höhepunkten.

April 2016
Die Stiftung TANZ war mit einem Stand beim 7. BERLINER STIFTUNGSTAG im Roten Rathaus vertreten, der von Andrea Thomas betreut wurde. Auch 2017 sind wir wieder dabei!

Mai 2016
Anfang Mai 2016 fand das zweite fachliche AUSTAUSCHTREFFEN zwischen japanischen und deutschen Tanz-ExpertInnen in Japan statt. In der deutschen Delegation dabei waren Stifterin Sabrina Sadowska und das Kuratoriumsmitglied unserer Stiftung, Prof. Dr. Ralf Stabel.

John Neumeier, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung TANZ, nahm den “TANZ-OSCAR“ für sein Lebenswerk entgegen, mit dem er während einer feierlichen Gala anlässlich des Prix Benois de la Danse auf der historischen Bühne des Moskauer Bolshoi – Theater’s ausgezeichnet wurde.

Anlässlich des DEUTSCHEN STIFTUNGSTAGES in Leipzig im Mai 2016 war Sabrina Sadowska als Referentin zum Thema „Frei ohne Altersbeschränkung – Kulturstiftungen, Demografie und die Frage nach dem Sinn des Lebens“ geladen, bei dem es besonders um die Situation älterer TänzerInnen ging.

September 2016
Das erste TRANSITION FAMILY MEETING im September fand auf der Dachterrasse unserer Stiftung statt und gab TänzerInnen in gemütlicher Runde bei Käse und Wein Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zum Vernetzen.

November 2016
Wie berichtet, fand in Toronto die erste Konferenz „LEAP Together – Career and Life Transitions in Dance and Sport“ statt sowie die JAHRESTAGUNG der IOTPD.

Dezember 2016:
„Lebenswege von Tänzern nach Ihrer Tanzkarriere“ = anonyme UMFRAGE zum beruflichen Werdegang bei ehemaligen TänzerInnen, die von Lisa-Marie Petzka, Freie Universität Berlin, Institut für Kultur- und Medienmanagement im Rahmen ihrer Studienabschlussarbeit (MA) durchgeführt wurde. Diese Umfrage wurde nicht von der Stiftung TANZ in Auftrag gegeben, aber organisatorisch unterstützt.

sowie:
Mitte Dezember letzten Jahres wurde die/der 800. TänzerIn in Transition seit Bestehen der Stiftung TANZ beraten. Im Laufe des Jahres wurden per Telefon, E-Mail, Skype oder im Vier-Augen-Gespräch insgesamt 624 Beratungen durchgeführt. In Berlin und Stuttgart fanden zwei Transition-Workshops statt. Vier Vorträge hielt die Projektleiterin, Heike Scharpff, in Kompanien (Ballett Gelsenkirchen, Ballett Ulm, Tanztheater Braunschweig, Musikalische Komödie Leipzig). Hinzu kamen zwei auswärtige Beratungstage (Bayerisches Staatsballett, K3 Hamburg).

Auf unserer Facebook-Seite wurden bis zum 31.12.2016 über 200 Beiträge gepostet. Der momentane Reichweitenrekord unserer Facebook-Postings für 2016 beträgt 9.390 Personen und wurde am 17.6.2016 mit einem Transition-Porträt über den ehemaligen Tänzer und heutigen Medizin-Studenten Tobias Almasi erzielt, welches 512 Mal geteilt bzw. kommentiert wurde. In der Rubrik „Transition-Kurzporträt“ waren außerdem unsere Facebook-Beiträge über Lena Klein (Parkinson-Tanzen) und Julia Röhrsheim (Luftverkehrsservicekauffrau) ebenfalls sehr erfolgreich. Die ehemaligen Tänzerinnen Ines Fischbach (Pilates-Trainerin momentan BA-Studium Fitnessökonomie) und Simone-Rabea Döring (Tanztherapeutin Heilpraktikerin für Psychotherapie) hatten in der Rubrik „Wir gratulieren …“ die größte Leserschaft. Wir danken allen – auch hier nicht genannten – auf unserer Facebook-Seite porträtierten oder erwähnten TänzerInnen für Ihre Bereitschaft und die sehr gute Zusammenarbeit bei den Postings!

Unser monatlich in Deutsch und Englisch erscheinender Newsletter umfasste 2016 insgesamt in beiden Sprachen jeweils 95 Artikel und wurde mit Stand Ende Dezember 2016 an rund 1.500 LeserInnen elektronisch verteilt. An dieser Stelle herzlichen Dank der ehemaligen Tänzerin Suzanne Frost für Ihre tatkräftige und verlässliche Übersetzungsunterstützung!

Im vergangenen Jahr förderte die Stiftung TANZ 38 TänzerInnen in Transition mit insgesamt 26.950 € bei ihrem individuellen Transition-Vorhaben in der beruflichen Aus- bzw. Weiterbildung.

Ausblick:
Ab 2017 unterstützt die Stiftung TANZ mit ihrem kostenlosen Beratungsangebot auch TanzartistInnen sowie TanzakrobatInnen.

Mit Dirk Elwert von der ZAV ist 2017 eine gemeinsame Informationsveranstaltung in Leipzig geplant, über die rechtzeitig im Newsletter und bei Facebook informiert werden wird.

Im Mai 2017 wird die Stiftung TANZ Gastgeber für die Jahresversammlung der Internationalen Organization for Transition of Professional Dancers (IOTPD) sein.


Berufsverbände als kompetente UND seriöse Ansprechpartner 

„Berufs- und Fachverbände sind wertvolle Informationsquellen zu beruflichen Möglichkeiten in den jeweiligen Branchen. Die folgende Liste umfasst Links zu Verbänden unterschiedlicher Fachrichtungen. Zudem wird gesondert auf Informationsmöglichkeiten und Aktionen der Verbände verwiesen, die speziell Berufsorientierung […] zum Ziel haben.“ (1) Diese Verbände bündeln gemeinnützig, also ohne Gewinnorientierung, die Interessen ihrer Mitglieder und bieten durch gemeinsame Ziel- bzw. Wertvorstellungen (beispielsweise der Anspruch an Qualität) eine gemeinsame Identifikationsgrundlage an. Sie gelten deshalb nicht nur als kompetente, sondern auch als seriöse Ansprechpartner in vielen beruflichen Belangen.

So informieren die meisten Berufs- bzw. Branchenverbände (oben als Fachverbände bezeichnet) auf ihren Homepages nicht nur über Trends, sondern ebenso über Aus- und Weiterbildungen, über juristischen Beistand im berufsrelevanten Streitfall oder über günstige Versicherungen für die beispielsweise Berufshaftpflicht, was allerdings in den meisten Fällen an eine Mitgliedschaft im jeweiligen Verband gekoppelt ist. Die Kosten einer Mitgliedschaft in Berufs- und Branchenverbänden sind steuerlich absetzbar und in der Regel bei Weitem günstiger als z.B. ein juristischer Streit, der vollständig aus eigener Tasche bezahlt werden müsste. Ganz abgesehen von diesen finanziellen Vorteilen ermöglichen Berufs-und Branchenverbände aufgrund offener bzw. geschlossener Mitgliederveranstaltungen sehr gute Vernetzungsmöglichkeiten im Tätigkeitsfeld/in der jeweiligen Branche, was für TänzerInnen in Transition sehr wichtig ist, um sich beruflich neu zu etablieren.

Konkrete Themenfelder wie Weiterbildungen, Qualitätsstandards, Stellen und berufliche Perspektiven unter anderem hier:

Berufsverband der Yoga-Lehrenden in Dtl.: www.yoga.de/bdy…

Deutscher Berufsverband der TanzpädagogInnen: www.dbft.de/sem…

Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement: www.bgm-bv.de/inf…

Deutscher Wellness-Verband: www.wellnessverband.de/ber…

Deutscher Berufsverband Freie Gesundheitsberufe: dbfg.org/blo…

Eine Übersicht der wichtigsten deutschen Berufs- und Branchenverbände hier: www.uni-stuttgart.de/stu…

(1) Zitierte Quelle, abgerufen am 19.12.2016 um 20:30 Uhr: ebenda


Zum Thema Gesundheit studieren, aber wo?

Das Thema Gesundheitsförderung hat in den letzten zwanzig Jahren sehr an gesellschaftlicher Relevanz und Akzeptanz gewonnen. Deutschlandweit entstanden und entstehen noch immer eine Reihe neuer Studienmöglichkeiten und beruflicher Tätigkeitsfelder, die von einem ganzheitlichen Gesundheitsverständnis ausgehen.

Die deutschlandweit erste akademische Ausbildungsmöglichkeit im Bereich Gesundheitsförderung wurde ab 1993 mit dem Diplomstudiengang „Gesundheitsförderung und -management“ an der Hochschule Magdeburg-Stendal etabliert. Von hier gingen wesentliche Impulse für den Ausbau weiterer gesundheitsbezogener Studienangebote an Hochschulen und Universitäten aus. Auf der Webseite www.gesundheitsfoerderung-studieren.de kann man sich einen Überblick zu den bundesweiten Bachelor- und Master-Studiengängen im Bereich Gesundheitsförderung verschaffen.

Umfassende Informationen zu im weiteren Sinne gesundheitsbezogenen Bachelor-, Master- und Zertifikats-Studiengängen in Deutschland bietet die Online-Datenbankwww.gesundheit-studieren.de Sie wurde von der Hochschule Magdeburg-Stendal und der Leuphana-Universität Lüneburg entwickelt und umfasst derzeit 439 Einträge (1).

www.gesundheit-studieren.de/ind…
www.bv-gesundheitsfoerderung.de/…

(1) Adaptierte Infoquelle: ebenda


KSK-Versicherung und Mehrfachbeschäftigung

Wie beeinflussen mehrere Beschäftigungsverhältnisse das Versicherungsverhältnis bei der KSK? Ausschlaggebend für den Versicherungsschutz ist die Beschäftigungsform, die jeweilige Einkommensart- und die gesamte Einkommenshöhe. Dazu im Folgenden drei Fallbeispiele:

1. Fall: Wenn zum Beispiel TänzerInnen in Transition, die freiberuflich engagiert sind und darüber KSK-Beiträge abführen, gleichzeitig auch einen geringfügigen NEBENjob (beispielsweise sogenannten Minijob mit 450,00 € im Monat/5.400,00 € im Jahr) ausüben, ist das kein Problem, weil über das/die freiberufliche/n Engagement/s sowohl überwiegende Beschäftigung als auch überwiegendes Einkommen gewährleistet/n sind. Die KSK-Versicherung hat Bestand, übrigens ebenso bei Festanstellung geringfügiger Beschäftigung. Dies gilt aber nur, wenn die Geringfügigkeitsgrenze nicht (siehe oben) überschritten wird!

2. Fall: Besteht neben einer Beschäftigung in Festanstellung mit dem üblichen gesetzlichen Versicherungsschutz parallel in geringerem Umfang (zeitlich und finanziell) eine freiberufliche künstlerische Tätigkeit, wird die tatsächliche Hauptberuflichkeit geprüft, indem beide Beschäftigungsformen verglichen werden. Dabei hat die vollständige soziale Absicherung in der gesetzlichen Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung über das festangestellte Beschäftigungsverhältnisses Priorität, auch wenn es sich beispielsweise nur um eine Teilzeitstelle von z.B. 20 Wochenstunden bei einer Bezahlung von 850,00 € handelt, mit der freiberuflichen künstlerischen Nebentätigkeit aber 500,00 € Gewinn (6.000,00 € im Jahr) monatlich erzielt werden. Versicherungspflichtig wäre diese künstlerische Beschäftigung lediglich in der Rentenversicherung der KSK.

WICHTIG: Würden mit der freiberuflichen künstlerischen Tätigkeit irgendwann 1.000,00 € monatlich, also 12.000,00 € aufs Jahr gerechnet, erzielt werden, würde sich die ursprünglich nebenberufliche künstlerische Tätigkeit in eine hauptberufliche wandeln und unterläge somit der Versicherungspflicht bei der KSK. „Über die KSK bestünde demnach Versicherungspflicht in der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung. Das nebenberufliche Beschäftigungsverhältnis [wäre] ebenfalls sozialversicherungspflichtig, nicht jedoch in den Versicherungszweigen Kranken- und Pflegeversicherung. Das heißt für diese beiden Versicherungszweige [bräuchte] der Arbeitgeber keine Sozialversicherungsbeiträge an die Krankenkasse abzuführen.“ (1)

Der 3. Fall ist für TänzerInnen in Transition aus unserer Sicht ganz besonders relevant: Unständige Beschäftigungen. Darunter versteht man beispielsweise Gastengagements im Krankheits- und Vertretungsfall. Generell gilt das bisher Gesagte auch für unständige Beschäftigungen, weil sie lediglich kürzer befristete aber eben freiberufliche Vertragsverhältnisse sind. Wichtig zu wissen ist allerdings, „dass unständige Beschäftigungen, die sich innerhalb von drei Wochen an eine vorangegangene unständige Beschäftigung anschließen, als durchgehende Beschäftigungs- bzw. Versicherungszeiten anzusehen sind.“ (2) Es ist also wichtig, darauf zu achten, dass weder bei der gesamten Beschäftigungsdauer noch der summierten Honorierung seitens der KSK eine hauptberufliche Tätigkeit interpretiert werden kann.

Aufgrund der Themenkomplexität erheben diese Informationen keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern sollen erste Orientierung bieten. Weitere Infos sind auf der KSK-Webseite oder im persönlichen Gespräch mit den MitarbeiterInnen der KSK zu bekommen:www.kuenstlersozialkasse.de/suc…

(1 und 2) KSK (Hrsg.): Informationen für selbständige Künstler und Publizisten – Versicherung bei der KSK trotz (Neben-) Job? 01.2016, S. 2f.


Kleine Berufskunde I: EurythmistIn

Im Dezember hatten wir auf unserer Facebook-Seite einen TV-Beitrag des NDR zu Eurythmie gepostet und möchten heute kurz erklären, was ein/e EurythmistIn tut und wo man sich ausbilden lassen kann.

Als EurythmistIn geht es vor allem darum, über den Körper als Darstellungsmedium Innerlichkeiten eines Menschen oder einer Gruppe nach außen zu befördern, Seelisch-Geistiges in Fluss zu bringen und Gemeinsamkeit bzw. die Einheit zum Ganzen zu ermöglichen. Eurythmie fördert die Körperwahrnehmung, innere Zufriedenheit und das Zusammengehörigkeitsgefühl mehrerer Menschen, die sich gemeinsam – vergleichsweise schonend – bewegen. Darüber hinaus kann mit Hilfe des eurythmischen Tanzens auch eine interpretatorische Brücke zwischen verschiedenen Künsten hergestellt werden, indem man zum Beispiel ganze Texte (unter anderem Lyrik) tanzt.

Der Begriff dieser expressiven Tanzform ist vom altgr. εὖ (= gut, richtig, schön) abgeleitet. Eurythmie entstand in Deutschland und in der Schweiz zwischen 1908 und 1925 auf Anregung von Rudolf Steiner, dem Begründer der Anthroposophie. Sie wird seit dem als eigenständige Darstellende Kunst betrieben. (1) So eignet sie sich sehr gut für die Gesundheitsförderung bei im Grunde allen Menschen, die sich (schon bzw. noch) bewegen können. Aus unserer Sicht reichen die beruflichen Einsatzmöglichkeiten als Eurythmistin deshalb über die vor allem in Deutschland verbreitete Option an Waldorf-Schulen weit hinaus. Parkinson-Tanzen, Trauma-Bewältigung, Entspannungs- bzw. Deeskalationstechnik seien an dieser Stelle als beispielhafte Einsatzvarianten der Eurythmie genannt.

Aus- bzw. Weiterbildungen in Eurythmie sind in ganz Europa möglich, wie folgende Übersicht des Berufsverbandes der Eurythmisten in Deutschland e.V. zeigt:www.eurythmie-info.de/BV_…

Eurythmie bzw. Eurythmie-Pädagogik kann man als BA und MA an privaten Hochschulen studieren (durchschnittliche Studiengebühren: 1.900,00 € pro Semester). Fundierte Eurythmie-Kenntnisse sind allerdings ebenso in nebenberuflichen, weniger kostenintensiven und kompakteren Zertifikatsweiterbildungen möglich, wie folgende Online-Informationen zeigen:

Alfter bei Bonn: www.alanus.edu/stu…

Stuttgart: www.freie-hochschule-stuttgart.de/stu…

Aktuelle Infos zu Aus- bzw. Weiterbildungen in Eurythmie auch hier: www.eurythmie-info.de/PDF…

Adaptierte Infoquelle, abgerufen am 18.12.2016 um 20:00 Uhr: www.eurythmie-info.de/BV_… Eurythmie.html


Kleine Berufskunde II: RaumausstatterIn

Für all jene, die das eben kurz beschriebene Berufsfeld der Eurythmie uninteressant finden, alternativ Informationen zum Beruf von RaumausstatterInnen:

Wer gern gestaltet und kreativ ist, wem Schönes wichtig ist, wer gleichzeitig gern werkelt und Dinge berechnet sowie sich für verschiedene Materialien interessiert andere mit seiner Arbeit erfreuen möchte, für den/die kann Raumausstattung eine befriedigende berufliche Beschäftigung sein. „RaumausstatterInnen gestalten Wohn- und Geschäftsräume und beraten hinsichtlich der Gestaltung und Materialwahl. Sie planen die Raumausstattung nach den Wünschen des Kunden und bereiten diese vor. Sie ermitteln Kosten und besorgen nach Auftragsabschluss die benötigten Materialien, mit denen sie die Räumlichkeiten gestalten. [Bei Bedarf] bereiten [sie] die Untergründe vor, verlegen Bodenbeläge, kleiden Wände und Decken mit Stoffen und Tapeten aus, montieren Sicht- und Sonnenschutzanlagen und dekorieren die Räume. Darüber hinaus beziehen sie Polstermöbel neu. … “ (1)

Ein sehr vielseitiges Berufsfeld, das selbstverständlich an Theatern und Spielstätten beispielsweise Einsatzmöglichkeiten als RequisiteurIn (konkrete Ausschreibung weiter unten) bietet. Darüber hinaus begleiten RaumausstatterInnen sehr oft freiberuflich ImmobilienbesitzerInnen oder auch beauftragte Architekturbüros bei der Innengestaltung von Räumlichkeiten. Deutsche HandwerkerInnen genießen im Ausland einen sehr guten Ruf, so dass RaumausstatterInnen grundsätzlich überall dort ein Auskommen möglich ist, wo es zu gestaltendes Wohneigentum gibt und gern angemessen für diese Dienstleistung bezahlt wird. In diesem Zusammenhang wichtig zu wissen, dass es für Azubis bzw. Berufstätige in Handwerksberufen mit SINDBAD ein EU-Mobilitätsprogramm gibt, mit dem im Ausland wichtige berufliche Erfahrungen gesammelt werden können. Näher dazu im nächsten Newsletter.

Interessant ist, dass für die dreijährige duale Ausbildung (also Theoriemodule an einer Berufsschule/Praxismodule im Ausbildungsbetrieb) als RaumausstatterIn keine bestimmte Schulbildung vorausgesetzt wird, aber ein guter Mittelschulabschluss als Zugangsbedingung überwiegt. (2) Ausbildungsbetrieb kann selbstverständlich auch ein Theater sein. Für an diesem Beruf interessierte TänzerInnen in Transition lohnt sich eine konkrete Nachfrage.

Exemplarisch eine aktuelle Stellenausschreibung am Deutsch-Sorbischen-Theater in Bautzen, abgerufen am 1.1.17 um 8:00: buehnenjobs.de/ind…

Detaillierte Infos zum Beruf und zur Ausbildung beim Zentralverband Raum und Ausstattung: www.zvr-info.de/ber…

(1) Zitierte Quelle, abgerufen am 1.1.2017 um 7:20: planet-beruf.de/fil…

(2) ebenda