Newsletter Dezember

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Transition-Jahresgruppen 2018 
München, Düsseldorf, Berlin, Stuttgart & LeipzigFür Tänzer*Innen, die sich aktuell im Neuorientierungsprozess befinden + sich für diese Zeit eine begleitende Gruppe wünschen. In dieser Gruppe wird es um alle Fragen gehen, die in der Transition-Zeit auftauchen: Loslösung vom aktiven Tanz, Bewältigung der Trauer, Erkennen weiterer Potentiale, Entscheidungsfindung für einen neuen Weg, Umsetzung einer konkreten Idee. Bei jedem Treffen wird es ein Gruppenthema und Zeit für das persönliche Anliegen geben. Die Begleitung durch die Gruppe wirkt unterstützend und ermutigend.
Die Idee für diese Jahresgruppe kommt von unseren französischen Kollegen, die dieses Format schon seit Jahren in Paris durchführen. Wir haben diese im Jahr 2017 in München, Düsseldorf, Hamburg und Berlin als Pilotgruppen angeboten, die teilnehmenden Tänzer*innen haben durchweg profitiert.Leitung: Christine Bombosch (München), Dagmar Regorsek (Düsseldorf), Heike Scharpff (Berlin), N.N. (Stuttgart & Leipzig)Christine Bombosch: ehem. Tänzerin, Klinische Sozialarbeiterin M.A., IFS-Therapeutin/Beraterin, Mitgründerin Transition-in-Dance in München, aktuell tätig bei der Kath. Bahnhofsmission München.
Dagmar Regorsek: Diplom-Sozialwissenschaftlerin, Coaching für persönlich berufliche Entwicklung, Kooperation mit der Stiftung TANZ seit 2011
Heike Scharpff: Projektleiterin Stiftung TANZ-Transition Zentrum Deutschland, Diplom-Psychologin, Theaterregisseurin, Drama- und Theatertherapeutin, Transition-CoachStruktur: 3 Treffen à 4 Stunden im Abstand von 4 Wochen + Nachtreffen nach 8 Monaten = 1. Treffen: März 2018  // 2. Treffen: April 2018 // 3. Treffen: Mai 2018 // 4. Treffen: Dezember 2018 – Nachtreffen
(In jeder Stadt wird ein individueller Termin für das 1. Treffen gesucht, an dem alle Interessenten Zeit haben.)Die Teilnahme für die komplette Jahresgruppe kostet für Tänzer*innen 50 €.
(Bahn-Fahrtkosten von außerhalb können bis maximal 25 € (für Hin- und Rückfahrt) erstattet werden.)Interessenten bitte melden bei: heike.scharpff@stiftung-tanz.com

Wir danken für die Unterstützung durch das Tanzhaus NRW!

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Yoga-Ausbildung ab 2018
beim Berufsverband der freien Yoga-Lehrer*innen + Yoga-Therapeut*innen (BdfY) e.V.„Der BdfY ist 2010 als eingetragener Verein mit Sitz in Freiburg gegründet worden. Als Berufsverband [möchte er] den Yogalehrern unabhängig von den Traditionen des Yoga, die Möglichkeit geben, sich in einem Verband zu organisieren, um so mehr Sicherheit, Information und gesellschaftliche Akzeptanz zu bekommen. Der Verband bildet ein Netzwerk für Yogalehrer, Yogatherapeuten und Yogainteressierte.“ Auch in 2018 bietet der BdfY Yoga-Qualifikationen an:200h = Yogatherapie Aufbau ab 22.06.2018 / 1.790 € inkl. Lehrmaterial + Prüfung
500h = Yogalehrer*in ab 13.04.2018 / 4.195 €
700h = Yogatherapeut*in ab 13.04.2018 / 5.966 € inkl. inkl. Lehrmaterial + PrüfungDETAILS hier: https://www.bdfy.de/aus-weiterbildung+ für Tänzer*innen in Transition, die bereits als Yogalehrer*innen ausgebildet wurden und in diesem Bereich selbständig tätig sind: BdfY-Mitglieder (98 € /Jahr) profitieren von diversen Vereinsleistungen, wie:
– 20% Rabatt auf Yoga-Material
– 20% Ermäßigung für Student*innen und Alleinerziehende
– ermäßigte Berufshaftpflichtversicherung (!)
– Veranstaltungskalender
– Darstellung der eigenen Yoga-Schule
– Marketing und Unternehmensberatung (!)
– Newsletter
– Servicetelefon
– Rechtliche Infos (!)DETAILS zum BdfY e.V. unter:
https://www.bdfy.de/berufsverbandZitierte Info-Quelle, abgerufen am 20.10.2017 um 20:00: ebenda
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Jahresprogramme 2018 online!

Bundesakademie für Kulturelle Bildung:
http://www.bundesakademie.de/aktuelles/do/post/296/

Fachbereich Tanz der Akademie der Kulturellen Bildung:
http://kulturellebildung.de/fachbereiche/tanz/profil/

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Mehr Unterstützung bei Transition!
Ein Ergebnis der I. Konferenz der networkdance-Intitative 2017Das Network Dance sieht sich als Interessenvertretung der Tänzer*innen in den Ballett-und Tanzensembles in Deutschland. Die Konferenzen des Network Dance – erstmals im Sommer 2017 – sollen den regelmäßigen Austausch zwischen den Ensemblesprecher*innen fördern. Teilgenommen haben 2017 fast 30 Ballettkompanien aus dem gesamten Bundesgebiet.Ein Thema beim ersten Treffen in 2017 war u.a. die Transition von Tänzer*innen.
„Die begrenzte Berufszeit eines/einer Tänzer*in soll unbedingt berücksichtigt  werden. Hier sollten die Häuser mit Sorge tragen. Es besteht nur ein  kleines  Zeitfenster zwischen 32 und 44 Jahren, in der die Tänzer*innen ihre Abfindung   aus der Bayrischen Versorgungskammer vollständig auslösen können. So schreibt diese Regelung indirekt vor, wann die Karriere beendet werden sollte.  Hier  sollten größere Freiheit  bzw. Mitspracherecht  der  Tänzer*innen  ermöglicht werden. Die Transition sollte unbedingt  als Teil des Berufes  betrachtet  werden,  weshalb es hierfür auch ein gefördertes Unterstützungsprogramm (nicht nur Beratung) geben sollte. Problematisch ist, dass es sich bei der Transition-Abfindung um die Altersvorsorge der Tänzer*innen handelt. Wie können die Felder Transition und Altersvorsorge voneinander getrennt behandelt werden?“DETAILS zur Konferenz 2017 hier:
http://www.networkdance.de/fileadmin/Dateien/PDF/2017-10-23_Ergebnisprotokoll_1._Konferenz_06.06.2017_fin.pdfDie II. Konferenz der networkdance-Intitative findet am 19.2.2018 statt!Zitierte Quelle, abgerufen am 8.12.2017 um 12:30: ebenda
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Studienstiftung des deutschen Volkes: Selbstbewerbung 2018  
Stipendien für Student*innen nichtkünstlerischer Fächer!„Jede Studentin und jeder Student an einer Universität oder Fachhochschule, die bzw. der in einem nach den Vorgaben des BAföG förderungsfähigen Studiengang studiert, kann sich zu Beginn des Studiums (bis zum 2. Fachsemester) selbst bewerben und einen Auswahltest absolvieren. Ausgenommen sind Studierende der künstlerischen Fächer, da für diese spezielle Vorschlags- und Auswahlverfahren bestehen. Die Testbesten werden zur Teilnahme an einem Auswahlseminar eingeladen. Dort haben die Bewerber*innen die Chance, im persönlichen Gespräch zu überzeugen. Gesucht werden Studierende, die sich durch ihre Leistungsstärke, breite Interessen, eine tolerante Persönlichkeit und soziale Verantwortung auszeichnen.“Ermutigt werden insbesondere Kandidat*innen, die als erste in ihrer Familie studieren.Bewerbungen ab 8.1.2018 möglich!DETAILS zur Selbstbewerbung hier:
https://www.studienstiftung.de/studienfoerderung/selbstbewerbung/?view%5Bdetail%5D=1&cHash=dc5048e0d8d22c35874e4b9b7b6ffb4dZitierte Quelle, abgerufen am 15.12.2017 um 12:00: ebenda
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Claussen Simon Stiftung: Master Plus 2018
Für alle Studienrichtungen!Das Förderprogramm Master Plus richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen, die an einer Hochschule in Deutschland nach ihrem erfolgreich abgeschlossenen Bachelor-Studium ins Master-Studium starten. Die Claussen Simon Stiftung möchte einerseits mit der finanziellen, einkommensabhängigen Förderung sicherstellen, dass sich die Stipendiat*innen mit vollem Einsatz ihrem Studium widmen können. Gleichzeitig möchte sie mit ihrem ideellen Förderprogramm auch die persönliche Entwicklung der Stipendiat*innen begleiten. Die Förderdauer im Master Plus-Stipendienprogramm umfasst die Regelstudienzeit und endet mit Abschluss des Studiums. Als Alumni können Master Plus-Stipendiat*innen auch nach Ende der Förderung an ausgewählten Veranstaltungen der Claussen-Simon-Stiftung teilnehmen und das Stipendiat*innen-Netzwerk nutzen.Bewerbungsfrist für das Sommersemester 2018: 1. bis 21.2.2018DETAILS hier: https://www.claussen-simon-stiftung.de/…/w…/master-plus.htmlAdaptierte Quelle, abgerufen am 25.11.2017 um 9:30: ebenda
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EU-FÖRDERMITTEL: creative-europe-desk
Für kleine und große grenz- und spartenübergreifende Kooperationsprojekte!Bei diesem Programm geht es um kulturelle Kooperationsprojekte, u.a. für die Prioritäten: Mobilität / Digitalisierung / neue Geschäftsmodelle / Aus- und WeiterbildungDiese Förderung ist interessant ist für Tänzer*innen Transition, die mit diesen Themenfeldern in Vereinen, Unternehmen, Behörden/Institutionen der Kultur zu tun bzw. eine Projektidee und entsprechende Partner (juristischen Personen sind antragsberechtigt) dazu haben, aber noch auf (Teil-) Finanzierungssuche sind.
Ein Überblick der bisher geförderten Projekte mit dt. Beteiligung hier: http://kultur.creative-europe-desk.de/foerderung/in-der-praxis/projekte-programm-2014-2020.htmlFörderziele des Programms:
– europäische Kultur- / Kreativbranche internationalisieren
– internationale Mobilität von Akteuren untersützen
– grenzüberschreitende Verbreitung kultureller Werke fördern
– neue Publikumsschichten ansprechen
– neue Geschäftsmodelle erproben
– digitale Technologien nutzenMaxmale Förderdauer: 48 Monate
Frühester Förderstart bei Zusage: 05 oder 06/2017
Maximale Förderquote: 50% große Projekte / 60% kleine Projekte
Antragsfrist: 18.01.2017Ausschreibungsunterlagen:
http://kultur.creative-europe-desk.de/news/details-view/article/ausschreibungsunterlagen-fuer-kooperationsprojekte-veroeffentlicht-2.htmlAdaptierte Info-Quelle, abgerufen am 27.10.2017 um 17:00: ebenda
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Psychologische Aspekte der Transition 8: Sowohl als auch! 
Mit Denkblockaden umgehen übenIm Prozess der Neuorientierung  tauchen nicht selten Blockaden auf. Dabei handelt es sich meist um Gedankenmuster, die eine konstruktive Neuaufstellung ausbremsen. Es gilt, solche destruktiven Denkmuster wahrzunehmen und sie durch Hinterfragung sowie Selbsterlaubnis aufzulösen.Ein typisches Blockade auslösendes Denkmuster steckt im Gedanken „Es geht nur entweder oder“, gepaart mit „Ich muss mich entscheiden!“. Dieses Gedankenmuster erzeugt großen Druck im Prozess der Neuorientierung . Denn gerade Tänzer*innen sind häufig in ihren Interessen und Begabungen sehr breit aufgestellt. Die meisten haben z.B. ein Interesse an Körperarbeit UND an künstlerischen Tätigkeiten. Beides verbindet sich im Tanz auf idealtypische Weise. Die Idee, sich nun für die Zeit nach dem Tanz zwischen beidem entscheiden zu müssen, ruft verständlicherweise einen großen Widerwillen und damit auch Druck hervor. An solchen Stellen hilft es zu hinterfragen: Warum sollte ich mich denn überhaupt zwischen beidem entscheiden? Kann ich nicht beide Begabungen weiter verfolgen? Diese Form der Hinterfragung von blockierenden Denkmustern öffnet die Perspektive auf neue Weise und bringt manchmal sogar neue Ideen hervor.Noch weiter wird die Perspektive geöffnet, wenn man sich selbst grundsätzlich die Erlaubnis gibt, alle Begabungen weiter leben zu dürfen. Dies kann parallel geschehen, denn Patch-Work-Karrieren sind heutzutage keine Seltenheit und so finden sich Pilatestrainer, die auch als Fotograf*innen arbeiten oder Tanzpädagogen, die auch Malkurse geben usw. Eine weitere Möglichkeit ist die Verbindung verschiedener Interessen und Begabungen zu etwas völlig Neuem, was es bisher in dieser Form noch nicht gab. So  könnte z.B. ein Pilatesstudio entstehen, in dem alle 4 Wochen eine Kunstausstellung läuft und bei deren Vernissage eine Tanzperformance zu sehen ist. Die Kombinationsmöglichkeiten sind sozusagen unendlich. Gerade Tänzer*innen sind als Künstler*innen dazu prädestiniert neue Berufe und Unternehmungen zu erschaffen. Deshalb plädieren wir für das Sowohl-als-auch anstatt des Entweder-oder! Schaffen Sie neue Verbindungen und lassen Sie sich nicht von negativen Denkmustern ausbremsen!Wenn Sie dabei Begleitung benötigen, zögern Sie nicht, unsere kostenfreie und vertrauliche Beratung in Anspruch zu nehmen.Dieses anwenderbezogene Vorgehen berücksichtigt die langjährige Transition-Beratungserfahrung der Projektleiterin der Stiftung TANZ, Heike Scharpff (Dipl-Psychologin, Coach, Theaterregisseurin).Text von Heike Scharpff
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Kleine Berufskunde: Tierwirt*in
Fachrichtung ImkereiTierliebe, Interesse an Biologie und Ökologie, Freude an bewegungsintensiven Tätigkeiten im Freien, Verantwortungsbewusstsein, Belastbarkeit, selbständige und engagierte Arbeitsweise sind einige der wichtigsten Voraussetzungen, um generell Tierwirt*in sein zu können (1). Wer sich besonders für Bienen interessiert, kann sich zur/m Tierwirt*in für Imkerei spezialisieren. Sie arbeiten unter anderem in Imkereien, in Königinnenzucht- und Bestäubungsbetrieben oder sind in der ökologischen Landwirtschaft als Partner gefragt. Die Zahl der Imker*innen liegt bei ca. 120.000 Imker*innen, wobei der meiste Nachwuchs aus Bayern kommt (2). Die Imkerei erfreut sich zunehmender Beliebtheit, besonders in den Städten. Urbane Imkerei wird dort deshalb zwar oft sehr begeistert, aber meist als Hobby betrieben, was aufgrund fehlenden Fachwissens mit großen Risiken für die empfindlichen Bienenvölker verbunden ist. Die Professionalisierung der urbanen Bienenzucht durch spezialisierte Tierwirt*innen, die auch selbständig bzw. nebenberuflich tätig sein können, wäre deshalb sehr wünschenswert.
Immerhin müssen 80% aller Kulturpflanzen durch Honigbienen bestäubt werden, um Früchte zu tragen (3) „Imker leisten mit der Bienenhaltung [also] einen großen ökologischen Beitrag zur Bestäubung blühender Pflanzen und produzieren gleichzeitig ein hochwertiges Nahrungsmittel. Dazu füttern und pflegen sie die Bienenvölker, halten die Bienenunterkünfte instand und bestimmen einen passenden Standort für ihre Tiere. Sind die Honigwaben gefüllt, entnehmen sie diese und schleudern sie im Schleuderraum. Dabei achten sie auf Hygiene und Qualitätsstandards.“ (4)
Die duale Ausbildung zur/m Tierwirt*in dauert in der Regel bundesweit drei Jahre und kann auf zwei Jahre verkürzt werden, wenn bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung bzw. das Abitur vorliegt. Eine anerkannte staatliche Ausbildungsstätte in der Imkerei ist z.B. das niedersächsische Institut für Bienenkunde in Celle:  www.laves.niedersachsen.deDETAILS zur Ausbildung als Tierwirt*in, Fachrichtung Imkerei  bei der Landwirtschaftskammer unter: http://www.landwirtschaftskammer.de/bildung/tierwirt/einsteiger/Mit „Imkern auf Probe“  bzw.  „Mietbienen“  im gesamten Bundesgebiet möchten viele Imker*innen-Vereine Nachwuchs für die Bienenzucht gewinnen.  Anschauliche DETAILS zum Beruf und zum „Imkern auf Probe“ unter: https://www.zdf.de/nachrichten/drehscheibe/drehscheibe-mietbienen-100.html+ Infos zum Trend der urbanen Imkerei hier: http://www.br.de/themen/wissen/bienen-stadt-imker102.htmlAdaptierte Info-Quelle, abgerufen am 29.11.2017 um 15:00: http://www.landwirtschaftskammer.de/bildung/tierwirt/einsteiger/
Adaptierte Info-Quelle, abgerufen am 29.11.2017 um 15:15: http://www.br.de/themen/wissen/bienen-stadt-imker102.html
Adaptierte Info-Quelle, abgerufen am 29.11.2017 um 14:50: http://www.landwirtschaftskammer.de/bildung/tierwirt/einsteiger/
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Weihnachten und Jahreswechsel

In der Zeit vom 22.12.2017 bis 5.1.2017 bleibt die Geschäftsstelle geschlossen!

Die Stiftung TANZ – Transition Zentrum Deutschland wünscht Ihnen allen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen schönen Jahreswechsel!

Alles Gute für 2018,

Sabrina Sadowska & Inka Atassi und Heike Scharpff & Andrea Thomas